Pezziball

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Pezziball

Pezziball

Der Name PEZZI ist geschützt und gehört dem italienischen Hersteller für Gymnastikbälle, Ledragomma. Bei einem PEZZI-Gymnastikball oder kurz Pezziball handelt es sich eigentlich um einen ziemlich großen Gymnastikball ursprünglich von jenem Hersteller. Wobei der Begriff Pezziball heute Deonym für einen großen Gymnastikball ist und auch für Bälle anderer Hersteller benutzt wird.

Wie groß ist ein Pezziball

Der Pezziball wird auch Sitzball genannt, denn der Durchschnitt eines solchen Gymnastikballs beträgt in etwa 45 bis 75 cm und er eignet sich aufgrund seiner Belastbarkeit auch zum Sitzen. Wer den Ball zum Sitzen und für gymnastische Übungen benutzen möchte, sollte darauf achten, dass der Ball den für seine Körpergröße richtigen Durchmesser hat. Im Idealfall sitzt man auf ihn wie auf einen Stuhl, d.h. die Knie sollten in einem Winkel von etwa 90 Grad gebeugt sein.

Was macht man mit einem Pezziball

Der Pezziball war lange Zeit das Mittel der Wahl für Rückengymnastik, Übungen für Wirbelsäule, Stärkung der Bauch- und Rückenmuskulatur und andere Übungen. Auch fördert der Sitzball, wenn man darauf sitzt, die aufrechte Haltung und durch die Instabilität ein dauerndes Ausgleichen der Haltung. Das trainiert in der Tat die Muskulatur, die für einen gesunden Rücken erforderlich ist. Insgesamt gibt es eine Vielzahl von Übungen, die man im Rahmen von Krankengymnastik, zum Trainieren des Gleichgewichtssinns oder wenn man den Ball als Fitnessgerät nutzt, machen kann.

Ist ein Pezziball sicher

Grundsätzlich gilt, dass ein Sitzball aus einem hochwertigen Material hergestellt sein sollte um ein ungewolltes – und gesundheitsgefährdendes! – Platzen zu vermeiden. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass der Ball platzsicher ist und aus einem Anti-Burst-System (meist hergestellt mit dem Verbundmaterial Crylon) besteht oder mit der Bezeichnung burst resistant oder burst proof versehen ist. Es gibt hierfür allerdings keine Testnorm.

Kann ein Pezziball einen Stuhl ersetzen

Man kann auf einem Pezziball sitzen und viele Menschen nutzen ihn auch im Büro um nicht immer auf dem Bürostuhl sitzen zu müssen oder um sich zwischendurch mehr zu bewegen. Dennoch handelt es sich beim Sitzball nicht um ein Büromöbel, sondern um ein Trainingsgerät bzw. Gymnastikgerät, das eigentlich aus der Krankengymnastik kommt. Hinzu kommt, dass der Ball instabil ist, was gerade im Büro am Schreibtisch auch zu Unfällen führen kann. Der Ball kann leicht wegrollen und ist in der Höhe nicht verstellbar. Sportwissenschaftler raten daher davon ab, den Ball im Büro einzusetzen, befürworten allerdings den Einsatz für zum Beispiel Stabilisationstraining in geeigneter Umgebung.

Aktiv-Bürostuhl statt Pezziball

Wer viel im Sitzen arbeitet und Rückenbeschwerden entgegenwirken möchte, kann sich auch für einen aeris-Aktiv-Bürostuhl wie der swopper oder den 3Dee entscheiden. Sie entsprechen sämtlichen ergonomischen Anforderungen und verfügen zum Beispiel über einen stabilen, extrem kippsicheren Standfuß und eine individuell anpassbare Höhenverstellung. Obendrein fördern und fordern sie dank der patentierten 3D-Technologie das gesunde und bewegte Sitzen mit häufigen