DIN Norm (bei Bürostühlen)

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Glossar

DIN Norm (bei Bürostühlen)

Was ist eine DIN Norm?

Wohl jeder kennt die Begrifflichkeit DIN A4 oder DIN A3 und kann sie mit einem bestimmten Papierformat in Zusammenhang bringen. Doch was genau bedeutet DIN Norm und für was steht eigentlich DIN?

DIN ist die Abkürzung für Deutsche Industrie Normung. Ein Gegenstand, der DIN-konform ist, folgt einer Anforderung hinsichtlich des Formats, Form, Beschaffung, Material etc. Dabei handelt es sich allerdings um freiwillige Standards. Diese können wie gesagt zur Normung von Papierformaten sein, aber ebenso für Gartenschläuche, Geschirrspüler, Kopfhörer, Stecker oder auch Bürostühle und ihre Armlehnen. Insgesamt gibt es weltweit ca. 33.000 Normen. Ein Nummern- und Zusatzsystem macht für Fachleute erkennbar, ob es sich um eine Norm etwa für Möbel oder für Verfahren, oder ob es sich um eine nationale oder internationale Norm handelt. Das Deutsche Institut für Normung ist heute übrigens das größte internationale Normungsinstitut.

Gibt es eine DIN Norm für Bürostühle?

Für Büromöbel, für Bürostühle, für Arbeitsstühle und für ergonomische Bürostühle gibt es zahlreiche Normen. Diese Normen legen fest, wie eine Rollenbeschaffenheit für welchen Bodenbelag zu sein hat, wie der Winkel einer Rückenlehne oder einer Armlehne ist, welche sicherheitstechnischen Anforderungen ein Arbeitsstuhl erfüllen muss, wie eine Synchronmechanik zu sein hat und was bei den Sitzhöhenverstellelementen zu beachten ist. Eine dieser Normen ist DIN 4550, in der die Standards für „Büromöbel, selbsttragende Sitzhöhenverstellelemente mit Energiespeicher für Drehstühle und Drehsessel“ festgelegt sind. DIN EN ISO 9241-5 wiederum beschreibt die ergonomischen Anforderungen für Bürotätigkeiten mit Bildschirmgeräten. Und DIN EN 1335 1 – 3 definiert im internationalen Kontext Maße für Bürostühle.

Auch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat eine Reihe ergonomischer Richtlinien für Bürostühle definiert. Dazu gehören unter anderem die Stand- und Kippsicherheit, die Höhe der Sitzfläche, die Sitztiefe oder die Anzahl der Rollen. Ergonomisch ist es dann, wenn dem Sitzenden eine Sitzhaltung ermöglicht wird, die ihm nicht schadet bzw. nicht dessen Gesundheit gefährdet.

Warum hat man DIN Normen für ergonomische Bürostühle?

Die zunehmende Bedeutung von PC am Arbeitsplatz hat enormen Einfluss auf unsere Haltung am Schreibtisch. Wer stundenlang in starrer Haltung am Bildschirm sitzt, belastet seine Wirbelsäule und läuft eher Gefahr an ein Rückleiden zu erkranken als der, der die Möglichkeit hat, sich viel zu bewegen. Inzwischen haben auch Arbeitsmediziner und andere Fachleute bestätigt, dass ergonomische Bürostühle dynamisches Sitzen – vereinfacht gesagt: natürliche Bewegung im Sitzen – fördern und so das Risiko Rückenschäden deutlich minimieren können.

Deshalb greifen auch bei ergonomischen Bürostühlen, wie zum Beispiel der swopper von aeris, fest definierte Normen. Häufig erfüllen die Hersteller Normen, die sogar über Mindestnormen für einen herkömmlichen Bürostuhl hinausgehen.

Wie kann ich bei der Wahl eines ergonomischen Bürostuhls sicher sein?

Neben den DIN Normen erfüllen die Hersteller ergonomischer Bürostühlen häufig noch viele weitere Anforderungen oder lassen ihre Stühle von unabhängigen Instituten testen. Auch gibt es einige aussagekräftige Auszeichnungen. Die Bürostühle von aeris zum Beispiel verfügen nicht nur über eine patentierte 3D-Technologie, sondern haben auch zahlreiche Auszeichnung und sehr gute Bewertungen erhalten.